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Hypnose und Hypnosetherapie bei der Angst vor Zahnbehandlungen (Dentalphobie)





Hypnose und Hypnosetherapie bei der Angst vor Zahnbehandlungen (Dentalphobie)
12, 5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Zahnbehandlungsangst, Begriffe wie Oralophobie, Dentophobie, Odontophobie sind unterschiedliche Bezeichnungen der gleichen Störung. Ein Zahnarztbesuch stellt für diese Menschen eine große Herausforderung dar. Schon der Gedanke an den Zahnarzt lässt sie unruhig werden. Zusätzlich zu den tatsächlich fühlbaren Schmerzen kommt vielleicht ein psychischer Druck, eine große Nervosität und das unangenehme Gefühl, dem Zahnarzt ausgeliefert zu sein.
Wir helfen Ihnen, den Zahnarztbesuch besser zu überstehen!

Wir bereiten Sie gezielt auf eine anstehende Zahnbehandlung vor und nehmen Ihnen die Angst vor dem Zahnarzt. Gehen Sie in Zukunft mit einem guten Gefühl zum Zahnarzt. Die Behandlung der Dentalphobie mittels Hypnose ist ein sehr effektives Verfahren, häufig sind nur eine oder zwei Hypnosesitzungen nötig, um das Problem zu lösen. Für den Patienten bedeutet das einen stressfreien Zahnarztbesuch. In schwerwiegenden Fällen ist auf Wunsch - nach Abstimmung mit Ihrem behandelnden Dentisten - auch eine Begleitung zum Zahnarzt durch uns möglich, wo der Patient während der Behandlungsdauer in einen hypnotischen Zustand versetzt wird. Der Zahnarzt hat den Vorteil, sich ganz auf die eigentliche Behandlung konzentrieren zu können, während wir uns um Ihr Wohlbefinden kümmern.

Hypnoseeinsatz in Zusammenhang mit Zahnbehandlungen bieten wir Ihnen folgende Leistungen an:

  • Schmerzabschaltung durch Hypnose
  • Abschaltung des Würgereizes bei Zahnbehandlungen durch Hypnose
  • Beseitigung der Zahnarztphobie bzw. der Angst vor der Zahnbehandlung durch Hypnose
  • Beseitigung des nächtlichen Zähneknirschens (Bruximus) durch Hypnose
  • Hypnose - Anästhesie und Betäubung während Zahnbehandlungen und Zahnoperationen
Bericht zum Thema   -    17 Zähne gezogen, zur Anästhesie reichte Hypnose

Lübecker Gesichtschirurgen hypnotisieren Patienten auch, wenn sie bei ihnen Tumore entfernen oder Abszesse öffnen. In der Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität zu Lübeck können sich Patienten auch hypnotisieren lassen, bevor sie operiert werden. Nicht nur bei ausgedehnten Kieferbehandlungen, sondern auch bei in Lokalanästhesie möglichen Tumoroperationen, Abszesseröffnungen und rekonstruktiven Eingriffen im Gesicht kann auf eine Vollnarkose verzichtet werden, wenn ein Patient dies wünscht, statt dessen wird er unter Hypnose behandelt.

120 Hypnose-Operationen - zum Teil mit zusätzlicher Lokalanästhesie - bei 101 Patienten zwischen 15 und 87 Jahren wurden in Lübeck bisher vorgenommen, sagte der Lübecker Chirurg Dr. Dirk Hermes. Im Vergleich zur alleinigen Lokalanästhesie war die Behandlungssituation bei 95 Prozent der Behandlungen für Patient und Arzt deutlich stressfreier.

Die Patienten waren angstfrei und entspannt, empfanden im Vergleich zu herkömmlichen Operationen weniger Schmerzen, hatten seltener unangenehmen Speichelfluss oder Würgereiz und konnten belastende Behandlungspositionen besser tolerieren. Alle später Befragten würden sich vor einem erneuten Eingriff wieder hypnotisieren lassen und auf eine Vollnarkose verzichten. 18 von ihnen wurden bereits mehrfach unter Hypnose operiert.

Spektakulär war die Krankengeschichte eines 40jährigen Mannes mit einem Basalzellkarzinom am Unterlid. Der Patient wurde zunächst zweimal operiert, um ein ausgedehntes Rezidiv vollständig zu entfernen. In einem weiteren Eingriff wurde eine Essersche Wangenrotation vorgenommen. Dabei wird die Wangenhaut bis auf einen Stiel abgetrennt, gedreht und wieder angenäht, wodurch einige Zentimeter Gewebe gewonnen werden können.

"Weil der Patient unter einer kongenitalen Myotonie leidet und es während einer Narkosebehandlung bereits einmal zu einem schweren Zwischenfall, nämlich einer Atemlähmung gekommen ist, galt er als Hochrisikopatient für jede Form der Anästhesie", berichtet Hermes.

Trotz der sehr schmerzhaften Wangenbehandlung erhielt der Patient nur eine geringe Dosis Xylocain und wurde hypnotisiert. Zur Hypnose wurden Musik und beruhigende Worte genutzt, wodurch der Patient in einen entspannten Zustand gelangte. In diesem Zustand nahm er die Schmerzen zwar wahr, sie wurden aber soweit verdrängt, dass sie ihn nicht störten; Herzschlag, Blutdruck und Atmung normalisierten sich.

Die Requisiten der medizinischen Behandlung wurden in die Hypnose eingebaut und verstärkten deren Wirkung noch: Das OP-Licht suggerierte Sonnenschein, der Speichelsauger Meeresrauschen und die Abdecktücher täuschten sommerliche Wärme vor. Hermes: "Auf diese Weise kam es zu einer völligen Umdeutung der Situation. Der Mann verbrachte unter Hypnose alle drei Operationen am Strand von Rio de Janeiro, wo er als Junge gelebt hat. Die Schmerzen hat er zwar gespürt, sie haben ihn aber nicht sonderlich gestört. So sehr war er mit seinen Erlebnissen beschäftigt."

Ähnliche Erfahrungen wurden mit einem weiteren Patienten gemacht, dem während einer Operation 17 Zähne gezogen wurden. Quelle: www-aerztezeitung.de
Einen weiteren ausführlichen Bericht zum erfolgreichen Einsatz der Hypnose an der Lübecker Universitätsklinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie finden Sie hier:

Gar kein Hokuspokus: Hypnose bei Op am Kiefer und Gesicht nimmt Angst und spart Lokalanästhetika