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| Hypnose - Was ist das eigentlich? |
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Das griechische Wort ”hypnos” heißt zu deutsch Schlaf, wobei man aber bei der Hypnose nicht wirklich in Schlaf verfällt.
Es handelt sich bei der hypnotischen Trance vor allem um einen gelösten, entspannten und angstfreien Zustand, der neben einer veränderten
Selbstwahrnehmung mit mehr Phantasie und Kreativität sowie mit einem verbesserten Vorstellungsvermögen
verbunden ist. Sehr oft treten dabei neben Bildern aus der Vergangenheit auch Wunschbilder oder Ideen und Gedanken in Erscheinung, die den betreffenden
Menschen zu diesem Zeitpunkt stark beschäftigen. Teilweise ist das Erleben von Trance-Zuständen auch mit einer veränderten Zeitwahrnehmung verbunden.
Man kann die Hypnose also als einen Zustand zwischen Wachsein und Schlafen bezeichnen. Hypnose ist ein vorübergehender Zustand veränderter Aufmerksamkeit beim
hypnotisierten Menschen, der gezielt durch den Hypnosetherapeuten hervorgerufen werden kann. Der Hypnotisierte ist dabei körperlich tief entspannt.
Das Zeitgefühl geht verloren, die Umwelt wird unwichtig, man fühlt sich sehr wohl - eine Art Kurzurlaub für Körper und Seele.
Während man im normalen Bewusstseinszustand immer mehrere verschiedene Reize gleichzeitig wahrnimmt, ist in Hypnose oder Trance die gesamte Aufmerksamkeit
(oder zumindest ihr größter Teil) auf eine bestimmte Sache gerichtet, so dass man die restliche Umgebung mehr oder weniger aus dem Auge verliert.
Etwas "wie in Trance" zu tun, ist also ein ganz alltäglicher Zustand, den man z. B. beim Joggen, beim Lesen eines spannenden Buches oder bei einer konzentrierten
Arbeit erleben kann. Bei der medizinischen oder psychotherapeutischen Anwendung wird diese Fähigkeit zur "Alltagstrance" sehr stark und so gezielt gefördert,
dass sie zur Lösung von körperlichen oder seelischen Problemen eingesetzt werden kann.
In eine Trance zu gehen und wieder aus ihr herauszukommen ist ein vollkommen freiwilliger Vorgang, bei dem Ihr Wille, etwas zu tun oder nicht
zu tun, in keiner Weise eingeschränkt werden kann. Wenn man sich weit genug in einen Trancezustand hineinbegibt, entwickelt sich eine Art Automatismus,
der einen einerseits Dinge ohne besondere Anstrengung richtig machen lässt und andererseits dabei hilft, dass man in sich selbst neue Fähigkeiten entdecken
und nutzen kann. Hier handelst es sich im Grunde um ganz alltägliche Erfahrungen, die sicher jeder schon einmal gemacht hat: Beim Fitnesstraining auf dem
Ergometer oder dem Laufband bewegen sich z.B. die Beine irgendwann scheinbar von ganz allein, und man gerät in einen Zustand, in dem man persönliche Grenzen
verschieben kann, von denen man bisher dachte, sie seien unüberwindbar. Mittels der Hypnose wird ein solches Überwinden von Grenzen ganz gezielt gefördert.
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Hypnose ist eine Methode, die einen veränderten Bewusstseinszustand
herbeiführt, um Zugang zum Unterbewusstsein zu erhalten.
Hypnose ist die Brücke zum Unterbewusstsein
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Die Hypnose blickt mittlerweile auf eine fast 4000-jährige Geschichte zurück, bereits in frühesten Kulturen war Trance selbstverständlicher Bestandteil
von Heil-Ritualen. Der Begriff "Hypnose" steht für veränderte Bewusstseins- bzw. Trance-Zustände, wie sie schon seit Jahrtausenden in
Meditationstechniken und im Yoga oder von den legendären japanischen Ninja-Kriegern praktiziert wurden. Es ist erwiesen, dass die Hypnose schon seit
Jahrtausenden auch zu Heilzwecken eingesetzt wird, seit ca. 2000 Jahren vor Christi Geburt ist sie als Heilmethode urkundlich belegt.
Die Hypnose ist die älteste und natürlichste ganzheitliche Heilweise überhaupt - ohne Nebenwirkungen!!!
Einer der ersten, der den "magnetischen Schlaf" mit inneren Prozessen des Patienten erklärte, war der schottische Arzt und
Chirurg James Braid, der in Manchester/England praktizierte. Braid war zuerst der Ansicht, dass es sich bei der Hypnose um eine Art Schlaf handelte.
Daher nannte er das Phänomen "Neurypnologie" (= nervöser Schlaf) und später "Hypnose", abgeleitet von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes. Kurz vor seinem Tod änderte
Braid seine Meinung und erklärte Hypnose als "Konzentration der Aufmerksamkeit und Erhöhung der Einbildungskraft" und wollte den Begriff "Hypnose"
durch "Monoideismus" ersetzen. Aber es war bereits zu spät: Die Bezeichnung "Hypnose" hatte sich fest etabliert. Die Hypnose wurde von Braid und anderen
Medizinern zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich für die Durchführung von schmerzfreien Operationen eingesetzt, mit der Einführung von Betäubungsmitteln wie Äther,
Chloroform oder Lachgas verlor die analgetische Verwendung der Hypnose jedoch wieder an Bedeutung.
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