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Wozu Selbsthypnose?
Selbsthypnose ist eine Methode, die Sie selbst anwenden können. Durch die Selbsthypnose können Heilungsprozesse beschleunigt werden, Ziele leichter erreicht, Ängste besiegt
werden, schlechte Laune beseitigt und nachteilige Gewohnheiten abgestellt werden. Außerdem ist es mittels Selbsthypnose möglich, neue Kräfte zu tanken,
wirksamer zu entspannen und vieles mehr. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig und liegen in den eigenen Händen. Selbsthypnose bereichert das Leben und erweitert
Ihre individuellen Möglichkeiten.
Funktioniert Selbsthypnose wirklich?
Die Selbsthypnose ist eine Technik, die erfahrungsgemäß auf ein besonderes Interesse stößt. Selbsthypnose ist einfacher als man denkt, es kommt aber natürlich darauf an,
was man damit erreichen möchte. Je komplexer die Problemstellung, desto mehr Arbeit ist mit der Selbsthypnose notwendig. Die Fähigkeit zur Selbsthypnose reicht also
noch nicht allein, um alle Probleme in Rekordzeit lösen zu können - auch die richtige Herangehensweise ist von sehr großer Bedeutung.
Mit Selbsthypnose kann man theoretisch alles erreichen, was mit der Fremdhypnose auch erreichbar ist, allerdings verlangt Selbsthypnose bei manchen Anwendungen sehr viel
Übung. Vielen Menschen gelingt es nie, mit der Selbsthypnose den gleichen Wirkungsgrad zu erreichen, den die Fremdhypnose durch einen Therapeuten schon in der ersten
Sitzung erzielen kann. Wenn man also ein Problem dringend lösen möchte, spart man mit Selbsthypnose oft an der falschen Stelle und stellt am Ende fest, dass die konkrete
Problemlösung durch eine Fremdhypnose effizienter gewesen wäre. Menschen mit akuten Problemen sollten die Selbsthypnose nur in Zusammenarbeit mit einem
geeigneten Hypnosetherapeuten ausüben, der sie anleitet und die Suggestionen auf Richtigkeit überprüft. Ansonsten wäre die Gefahr hoch, ein Problem durch eine
falsche Herangehensweise noch zu verschlimmern.
Manche Menschen sind bei der Selbsthypnose besonders talentiert, andere finden schwerer einen Zugang. So betrachtet ist Selbsthypnose zum Teil auch eine Talentfrage.
Hierfür gibt es die verschiedensten Gründe wie z.B. individuelle Trancefähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und Entspannungsfähigkeit, außerdem wirken oft noch diverse Störeinflüsse
wie Stress, Migräne, Medikamente oder emotionale Probleme negativ auf die Selbsthypnose-Fähigkeit ein. In Krisensituationen ist der Einsatz von Selbsthypnose oft
schwieriger als im normalen Alltag, da sie einen gewissen Grad von Entspannung und Konzentration erfordert, die in solchen angespannten Situationen oft nicht vorhanden sind.
Hier sind vor allem Menschen im Vorteil, die die Selbsthypnose schon länger üben und souverän beherrschen, da sich Ihr Unterbewusstsein an den Übergang in die Trance
gewöhnt hat und auch unter nicht optimalen Rahmenbedingungen leichter hineinfindet. Menschen, die schon einmal von einem Therapeuten hypnotisiert wurden, finden in der
Regel leichter den Zugang zur Selbsthypnose, da ihr Unterbewusstsein "den Weg" dahin schon kennt. Es kann also von entscheidendem Vorteil sein, das Üben der
Selbsthypnose mit einer Fremdhypnose durch einen Therapeuten zu beginnen.
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Mit der Selbsthypnose sollte man zur eigenen Sicherheit nicht einfach herumexperimentieren - auch wenn sich besonders im Internet eine gewisse "Do-It-Yourself-Mentalität"
immer mehr verbreitet. Selbsthypnose hat ihre eigenen Regeln und man sollte sich selbst nur dann Suggestionen geben, wenn diese aus hypnotischer Sicht auch
sicher und korrekt sind.
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Verwenden Sie, falls Sie die Selbsthypnose nutzen wollen, also lieber geprüfte Vorlagen, als sich selbst irgendetwas zurecht zu basteln. Ansonsten ist die Gefahr sehr groß,
dass Sie sich selbst schädliche Suggestionen geben, ohne dies zu bemerken. Bestimmte Anwendungen (z.B. Rückführungen in frühere Leben, Astralreisen usw.) sind in Selbsthypnose
auch kaum erreichbar. Das Ziel einer Selbsthypnose-Anwendung sollte also immer realistisch bleiben. Die Erwartungshaltung gegenüber der Selbsthypnose ist oft extrem
hoch, die Leistungsfähigkeit dieser Methode hängt aber entscheidend vom Anwender und der Technik, die er verwendet, ab. Es gibt kein spezielles "Geheimrezept", im Zweifel
gilt auch bei der Selbsthypnose wie so oft im Leben: "Übung macht den Meister."
Bei Interesse können Sie von uns geprüfte (und damit sichere) einfache Vorlagen zur Selbsthypnose erhalten, so z.B. eine Vorlage für eine Selbsthypnose zur
Entspannung sowie zum "positiven Denken". Diese Vorlagen zur Selbsthypnose erhalten Sie bei uns aus Gründen Ihrer eigenen Sicherheit allerdings prinzipiell nicht
über das Internet, sondern nur nach persönlichem Kontakt.
Wofür kann man die Selbsthypnose einsetzen?
Die Selbsthypnose ist sowohl als reine Wohlfühl-Hypnose, zur Verbesserung der eigenen Leistungsfähigkeit, als auch bei fast allen therapeutischen Anwendungen einsetzbar.
In der Hypnosetherapie verwendet man sie zumeist unterstützend in Zusammenhang mit den intensiveren Fremdhypnosesitzungen. So kann zum Beispiel bei einer Therapie einmal
wöchentlich eine Sitzung mit den eigentlichen therapeutischen Inhalten durchgeführt werden und der Patient vertieft diese Inhalte dann in den dazwischenliegenden Tagen
selbst, um die Wirkung zu intensivieren.
| Anwendungsüberblick zur Selbsthypnose |
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