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Hypnose und Hypnosetherapie in der Krebstherapie



Hypnose und Hypnosetherapie in der Krebstherapie
Krebs ist ein heikles Thema, das bei Betroffenen und Angehörigen starke Emotionen auslöst.

Die Hypnosetherapie sollte hier nicht als alternative Ersatztherapie gesehen werden; sondern als Ergänzung, die zusammen mit einer sorgfältigen körperbezogenen Therapie einen interessanten Beitrag leisten kann.

Mittlerweile betonen immer mehr Onkologen die psychische Komponente bei einer Krebserkrankung. Sie empfehlen eine begleitende Psychotherapie, um innere Probleme aufzulösen, die die Bildung der Krebszellen begünstigt haben können. Man geht heute immer mehr davon aus, dass bestimmte Arten von Krebs auch als psychosomatische Erscheinungen gesehen werden können, deren Auftreten mit der Behandlung der psychischen Ursachen beeinflusst werden kann.
Die Hypnose kann bei der Behandlung von Krebs in folgenden Punkten unterstützend wirken:
  • Stabilisierung der psychischen Gesamtsituation


  • Suggestive Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte


  • Milderung der körperlichen Abwehrreaktion gegenüber der Chemotherapie


  • Linderung von durch Tumore verursachte Schmerzen


  • unter Umständen Auflösung psychischer Ursachen, die die Bildung des Tumors begünstigt haben
Die Wirksamkeit von Hypnose ist in diesem Bereich besonders praktikabel und hilfreich. Hypnose führt in der Krebstherapie zu einer deutlichen Abnahme von Angst, Schmerzen und Depressionen und verringert die Nebenwirkungen von Chemotherapie und Bestrahlung besonders wirksam.
Hypnose wird also in der Krebstherapie nicht anstatt, sondern zusätzlich zu den üblichen medizinischen Verfahren eingesetzt. Der Hypnoseeinsatz zielt dabei hauptsächlich auf eine bessere Aktivierung körpereigener Abwehrkräfte - und auf die Steigerung der Lebensqualität bei Krebspatienten.